Jagdliche Einrichtungen

Kontrolle ist besser!

Text von Redaktion Niedersächsischer Jäger

Die Hochsitzkontrolle sollte ein- bis zweimal im Jahr erfolgen. Professionell mit protokollierten Mängeln und dem Vermerk, wer sie bis wann zu beseitigen hat.

Auch nach 20 Jahren bin ich immer wieder erstaunt, was so alles zur Jagd dazu gehört. Da ist man nicht nur Jäger, sondern auch ein bisschen Landwirt, Schlachter, PR-Manager, Schreiner, Dachdecker, Tiefbauer, Veterinär – und ab und an auch Inspekteur. 

Letzteres zumindest einmal im Jahr, wenn die verpflichtende Kontrolle der Ansitzeinrichtungen gemäß §7 Hochsitze der Unfallverhütungsvorschrift (UVV) ruft. Die UVV fordert die Kontrolle der Ansitzeinrichtungen vor jeder Benutzung, mindestens jedoch einmal jährlich. Dabei versteht es sich von selbst, dass sich die morgendliche Kontrolle im Halbdunkel eher auf ein beherztes Rütteln an den Leiterholmen beschränkt. Die Rüttelprobe vor dem Besteigen sollte allerdings immer durchgeführt werden, denn zu schnell sorgen sägefreudige Jagdgegner, aber auch Wind und Wetter dafür, dass der Hochsitz nicht mehr sicher ist. 

Eindeutige Angelegenheit: Diese Verstrebung ist durchgerottet und daher umgehend zu erneuern.

Einmal, besser noch zweimal im Jahr sollte es ans Eingemachte gehen. Ideal ist da eine Kontrolle im zeitigen Frühjahr nach dem Winter und vor den ersten Bockansitzen. Aber auch vor den herbstlichen Jagden, nachdem die Sommergewitter die Grundfeste so mancher Ansitzeinrichtung erschüttert haben. Dann geht es mit Hammer, Taschenlampe und einer Leiter zur Inspektion ins Revier. Frank Zabel

Tipps zum Thema Kanzelkontrolle finden Sie im Digitalmagazin des Niedersächsischen Jägers in der Ausgabe 06/2022.

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