Sprung Rehe
Jagen im Winter

Tipps für die Jagd auf Feldrehe

Text von Redaktion Niedersächsischer Jäger

Die Jagd auf Rehwild im reinen Feldrevier wird zum Ende des Jahres aufgrund mangelnder Deckung deutlich schwieriger. Häufig springen die Stücke schon auf weite Distanz ab. Wir erklären, wie Sie auf Schussdistanz herankommen.

Sprung Rehe
In der aufgeräumten Kulturlandschaft sind die Rehe im Winter besonders aufmerksam. – © Cristi – stock.adobe.com

Deckung: Egal, ob beim Angehen eines Sitzes oder beim Pirschen – Deckung ist alles. Nutzen Sie daher jeden sich bietende Gelegenheit. Sinnvoll ist es, sich bereits vor der Jagd bei einer Revierrundfahrt einen Überblick zu verschaffen, wo die deckungsreichsten Wege zwischen den vom Rehwild bevorzugten Feldern verlaufen. Halten Sie dabei Ausschau nach Solitärbäumen, Hecken, Feldgehölzen, Gräben, Zwischenfrucht, Altgras- und Blühstreifen sowie Zäunen von Viehweiden. Beachten Sie dabei auch das Geländeprofil, damit das Rehwild Ihre Silhouette nicht am Horizont wahrnimmt.

Entfernungsmesser: In der im Winter ausgeräumten Feldflur ist ein Entfernungsmesser Gold wert. Nicht nur, um sich bei der Schussdistanz nicht erheblich zu verschätzen und so einen schlechten Schuss oder Fehlschuss zu riskieren, sondern auch, um auf dem blanken Acker den Anschuss leichter wiederzufinden. Das reine Schätzen wird spätestens bei geschlossener Schneedecke, wenn die Kanten der Äcker nicht mehr eindeutig zu erkennen sind, zum Glücksspiel.

Auch in der weiten Feldflur ist nur der gewachsene Boden ein sicherer Kugelfang. – © Kozma – stock.adobe.com

Kugelfang: Das Entscheidende ist im Feld stets der Kugelfang. Hecken, Zwischenfrüchte oder Kugelfang, der erst 100 m hinter dem Stück ist, sind nie sicher. Nur wenn unmittelbar hinter dem Stück der gewachsene Boden ist, kann geschossen werden. Rasso Walch

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